Augustus Caesar (Octavian) gründete nicht nur das Römische Reich, sondern verschmolz auch sein persönliches Vermögen mit den Staatsfinanzen. Sein „Reichtum“ stammte aus der direkten Kontrolle über Ägypten und strategische Provinzen. Er zentralisierte die Wirtschaft, verwaltete Minen, Steuern und Handelsrouten und setzte dieses Kapital für die Infrastruktur ein, die das Reich festigte.
Das „Geschäfts“- und Wirtschaftsmodell von Augustus beruhte auf Säulen, die politische Macht und territoriale Expansion vereinten:
Monopol auf Ägypten: Nach dem Sieg über Kleopatra und Marcus Antonius im Jahr 31 v. Chr. gliederte Augustus Ägypten als persönlichen Besitz ein. Dies sicherte ihm die Kontrolle über die Getreideversorgung und über eine der reichsten Volkswirtschaften der Antike.
Verwaltung der Provinzen: Das Reich war in senatorische und kaiserliche Provinzen unterteilt. Die reichen Grenzgebiete und die Metallminen standen unter direkter Kontrolle von Augustus, dessen Gewinne den Fiskus und die Bezahlung der Militärlegionen speisten.
Aneignung und Erbe: Er erbte einen großen Teil des gewaltigen Vermögens von Julius Caesar und nutzte diese Anfangsmittel, um private Armeen aufzustellen und seinen politischen Aufstieg zu finanzieren.
Infrastruktur und öffentliche Bauten: Er reinvestierte seinen Reichtum und staatliche Überschüsse in den Bau von Aquädukten, Straßen und Monumenten, wodurch Arbeitsplätze entstanden, der lokale Handel angekurbelt und die öffentliche Unterstützung gesteigert wurde.
Augustus (auch bekannt als Octavian) war der erste Kaiser des antiken Rom . Augustus gelangte nach der Ermordung Julius Caesars im Jahr 44 v. Chr. an die Macht. Im Jahr 27 v. Chr. „restaurierte“ Augustus die Römische Republik, obwohl er selbst die gesamte tatsächliche Macht als „erster Bürger“ Roms behielt.
Er war der erste römische Kaiser. Er herrschte zwischen 27 v. Chr. und 14 n. Chr. und leitete eine Epoche von Glanz und Wohlstand ein, die die Rolle Roms in der Geschichte prägte. Er entstammte der julisch-claudischen Dynastie, da seine Mutter eine Nichte Julius Caesars war.
Verwandlung Roms: Bekannt für sein umfangreiches Programm öffentlicher Bauvorhaben, rühmte er sich, „eine Stadt aus Ziegeln vorgefunden und eine aus Marmor hinterlassen“ zu haben
Das persönliche Vermögen von Augustus Caesar wird auf rund 4,6 Billionen US-Dollar geschätzt (angepasst an heutige wirtschaftliche Maßstäbe).
Der erste römische Kaiser besaß einen Reichtum, der einem Fünftel (20 %) der gesamten Wirtschaft des Reiches entsprach, welche wiederum 25 % bis 30 % des damaligen weltweiten BIP ausmachte.
Dieses Ausmaß an Reichtum erklärt sich vor allem daraus, dass ganz Ägypten und seine immensen Schätze persönliches Eigentum von Augustus waren, zusätzlich zu seiner direkten Kontrolle über reiche Provinzen und Minen.
Der finanzielle Erfolg seiner Herrschaft legte den Grundstein für die sogenannte Pax Romana — zwei Jahrhunderte der Stabilität, die den Handel in der gesamten mediterranen Welt ankurbelten
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